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Unsere sechs Niederlassungen in Peru und ihre Aufgaben

Lima
Schule in PeruIn Perus Hauptstadt Lima gibt es neben dem Regionalhaus mit Noviziat und Postulat die 1969 gegründete Schule "Reina del Mundo". Heute werden dort im Kindergarten und allen Schulzweigen ca. 900 Kinder, die zumeist der Mittelschicht angehören, unterrichtet. Durch Spenden aus Deutschland ist es uns auch möglich, Kindern aus armen Familien eine gute Schulbildung zu ermöglichen.
Die Schule hat eine Vinzenzgruppe gegründet, die in dem Armenviertel "Paul Poblet" Kinderbetreuung, Erstkommunion- und Firmunterricht durchführt sowie eine Suppenküche unterhält. Dort arbeiten auch unsere jungen Schwestern, Novizinnen und Postulantinnen mit. Vor einigen Monaten konnten wir erreichen, dass auch regelmäßig ein Arzt für die Menschen dort tätig wird.

Trujillo
PeruDas Kinderheim "Haus der Göttlichen Vorsehung" in Trujillo wurde 1971 eingeweiht. Vom peruanischen Staat erhält es keinerlei Unterstützung, sondern wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Es bietet Platz für bis zu 80 Kinder. Viele von ihnen wurden von ihren Müttern, die keine andere Möglichkeit mehr sahen, an der Tür des Kinderheims abgeben oder ausgesetzt.
Im Jahr 2000 musste für das Heim ein Anbau errichtet werden, um die räumlichen Verhältnisse zu verbessern
Unsere Schwestern unterstützen außerdem Arme und Bedürftige mit Kleidung, Lebensmitteln und Medikamenten. Seit 1991 wird in einem Armenviertel eine Suppenküche betrieben und Kranke werden mit Medikamenten versorgt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internet-Seite einer privaten Initiative, die sich sehr für unser Kinderheim engagiert: www.editionschwarze.de

 

Unsere anderen vier Niederlassungen befinden sich in kleinen Städten oder Dörfern. Dort sind unsere Schwestern hauptsächlich in der Pastoral tätig, erteilen Religionsunterricht in den Schulen und Katechese in den Pfarreien. Außerdem widmen sie sich in vielfältiger Weise der Betreuung von armen, alten und kranken Menschen.

Soritor
KinderUnsere Schwestern kamen 1985 nach Soritor, das im Norden Perus am Rande des Urwaldes liegt. Bei einem großen Erdbeben 1990 wurde der Ort weitgehend zerstört. Wir konnten damals Spenden aus Deutschland zur Unterstützung beim Wiederaufbau vermitteln.

Jimbe
Das Haus in Jimbe wurde 1992 gegründet. Der Ort befindet sich in den nördlichen Anden in 1.200 Meter Höhe. Unsere Schwestern unterhalten eine Suppenküche für Schulkinder und alte Menschen und besuchen Alte und Kranke in ihren Häusern.

Omate
In dem schwer zugänglichen Ort Omate in den südlichen Anden nahe der Stadt Arequipa sind unsere Schwestern seit 1996 tätig.

Pisac
Arme FrauDieser Ort ist ca. 30 km von Cusco, dem Hauptort des ehemaligen Inkareiches, entfernt und liegt in etwa 3.000 Meter Höhe. Die Menschen sprechen mehrheitlich die alte Inkasprache Quetschua. 1998 begannen unsere Schwestern dort ihre Tätigkeit. Sie bemühen sich, Quetschua zu lernen, um mit den Menschen besser in Kontakt treten zu können.


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